Bis 200 Euro reicht der vereinfachte Spendennachweis zur Vorlage beim Finanzamt (siehe Formulare)
Mit „Herzensdank“ bestätigte eine ältere Frau, ein Lebensmittelpaket vom SZ-Adventskalender erhalten zu habe: „Nicht nur der Gedanke, dass ein unbekannter Spender einer unbekannten Empfängerin etwas Gutes antut, bewegt mich, sondern auch die Art der Vermittlung.“
Der sorgsam verpackte Inhalt habe ihr besondere Freude gemacht, „an Werktags- und Sonntagsinteressen wurde aufmerksam gedacht“, weshalb die Empfängerin vermutete: „Da haben gewiss erfahrene Hausfrauen ihre Hand im Spiel gehabt.“ Die Freude darüber drückt sich in dem Fazit aus: „Es ist nicht nur anstrengend und gelegentlich auch sehr mühsam, 105 Jahre alt zu werden, sondern es ist auch schön, ein hohes Alter zu erreichen.“
Neben der unmittelbaren, finanziellen Unterstützung in Notlagen, die das von den SZ-Lesern getragene Hilfswerk leistet, verschickt der Adventskalender aber auch Lebensmittelpakete, vor allem an bedürftige Familien und alte Menschen. Knapp 3300 schwere Pakete waren es bei der letzten Aktion. Die Überraschung, ein Geschenk zu erhalten, ist groß, die Freude darüber schildern die Empfänger in bewegenden Worten. „Es war ein kleines Fest, das liebevoll und bedacht gepackte Paket auszupacken, sodass die Depression etwas in den Hintergrund rückte“, schrieb eine psychisch kranke Frau. „Das Paket hat mir sehr viel Freude und Genuss bereitet. Dafür möchte ich den SZ-Lesern, die so großzügig spendeten, ganz herzlich danken.“ Das tat auch ein Mann: „Ich bin gestern von der Reha zurückgekommen, nach meiner Krebsoperation, und müsste heute eigentlich zum Einkaufen gehen, da mein Kühlschrank seit sieben Wochen nicht gefüllt war. Dank des Paketes habe ich nun alle leckeren und auch schweren Lebensmittel zu Hause und muss nur noch die täglichen Kleinigkeiten besorgen.“ Das sei eine große Erleichterung für ihn.
„Nach dem vorsichtigen Öffnen reihten sich minutenlange Aahs und Oohs und Uuis aneinander“, schrieb eine Mutter, die das Paket zusammen mit ihrer Tochter auspackte und allen SZ-Lesern für ihr Engagement dankte. „Wenn sich unsere Situation mal ändern sollte, dann werde ich mich freuen, etwas zurückgeben zu können und diese Aktion auch unterstützen.“
(SZ vom 19.11.11)